ODX Editor

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Der ODX Editor ist eine Ergänzungssoftware zum MDT - Modular Diagnostic Tool. Er wird zur... mehr

Der ODX Editor ist eine Ergänzungssoftware zum MDT - Modular Diagnostic Tool. Er wird zur Abstraktion der Steuergeräteparameter sowie zur Visualisierung bereits existenter ODX Dateien verwendet. Es wird gemäß dem ASAM MCD-2D V2.0.1 Standard gearbeitet.

ODX Editor
Der ODX Editor ist eine Ergänzungssoftware zum MDT - Modular Diagnostic Tool. Er wird zur Abstraktion der Steuergeräteparameter verwendet. Falls zu einem Steuergerät bereits vom Hersteller oder aus dem Diagnoseprozess eine ODX Datei zur Verfügung steht, kann diese mit dem ODX Editor betrachtet werden. Es wird gemäß dem ASAM MCD-2D V2.0 Standard gearbeitet, sodass es sich um ein normiertes XML-Format zur Beschreibung von Steuergeräten handelt.

Mittels einer grafischen Oberfläche werden vorhandene und neue ODX Dateien editiert. Zudem erleichtert er das Schreiben von Texten und kümmert sich darüber hinaus um die Einhaltung der Regeln zum Erstellen gültiger Dateien.

Der ODX Editor wurde speziell entwickelt, um ODX Daten für eine Diagnoseapplikation erstellen zu können. Dabei werden die Parameter eines Steuergeräts einfach in eine Datenbank übernommen. Neben den Kommunikationsparametern wie dem CAN Bus mit Baudrate und der ID der Steuergeräte, kann der Zugriff auf einen Parameter einschließlich der notwendigen Protokollspezifikationen eingegeben werden. Zur Unterstützung des Anwenders kann direkt die Funktionalität geprüft werden, indem bei angeschlossenem Steuergerät der Service ausgeführt und der Rückgabewert angezeigt wird. Im Fall einer Firmwareänderung können Abweichungen ebenfalls in der Datenbank nachgetragen werden.

Anwendung
Für ein Steuergerät müssen einerseits Protokolldefinitionen getroffen werden. Hierzu gehören Variablentypen aber auch CAN Buseigenschaften wie Baudrate, Basis ID, Füllbytes usw. Daneben können global geltende Services und die zugehörigen Requests und Responses definiert werden. Auf diese Daten kann später zugegriffen werden. Sie können aber auch in der Base Variant definiert werden. Der Aufbau der Base Variant ist ähnlich. Die globalen Definitionen aus Protocols werden der Base Variant vererbt, können aber bei Bedarf überschrieben werden.

Das Editieren erfolgt folgendermaßen: Mit der rechten Maustaste werden das Kontextmenü geöffnet und dort Properties angewählt. Einträge können zudem kopiert oder gelöscht werden. Alternativ reicht auch ein Doppelklick auf den Eintrag zum Editieren. Entsprechend der ASAM Definition können nun die Eigenschaften wie Short Name oder Long Name frei gewählt werden. Zudem wird der interne und externe Datentyp (casting) festgelegt. Auch die Größe (1, 8 oder 16 Bit) wird festgelegt. Zusätzlich könnten über eine Bit-Maske einige Bits ausgeblendet werden. Zusätzlich kann ein Texttable definiert werden. Bestimmten Werten wird hier ein Text zugeordnet. Als weitere Möglichkeit ist der Typ MATHEMATICAL FORMULAR möglich. Hier wird direkt eine Umrechnung des Steuergeräteparameters ermöglicht.

Bei der Definition von Services muss sowohl der Request als auch der Response bereits definiert sein. Deshalb empfiehlt es sich, diese zuerst zu definieren. Der Parametertyp CODED-CONST weist darauf hin, dass diese Definitionen später (aus dem Autorensystem) nicht mehr veränderbar sind. Für ein Steuergerät mit KWP2000 Unterstützung muss sowohl die ServiceID, die Startadresse und die Länge angegeben werden. Für jeden Parameter muss der Name und der Wert angegeben werden. In ähnlicher Weise wird der zugehörige Response definiert. Neben der festen ServiceID wird der Wert des Parameters an eine Byteposition zurückgegeben. Der Datentyp DOP ist ein Texttable. Es wird also ein String an die Applikation zurückgegeben.

Im Service werden nun sowohl der Request als auch der Response referenziert. Dabei kann es sich auch um mehrere Responses und, fall diese Nachricht vom Steuergerät zyklisch auf den Bus gelegt wird, keinen Request handeln. hier können auch spezifisch Kommunikationsparameter der "Eltern", also in DIAG SERVICES oder COMPARA definierte Werte, überschrieben werden. Nach der Definition empfiehlt sich direkt ein Test eines solchen Services. Über die Menüleiste kann diese Funktionalität aufgerufen werden. Falls Parameter einstellbar sind, können diese gewählt werden. Danach wird der Service über den Datenbeschaffungslayer an das Steuergerät geschickt und das Ergebnis dargestellt. Dies garantiert nach erfolgreicher Definition eine reibungslose Integration des Services im Autorensystem.

Der ODX Editor ist eine Ergänzungssoftware zum MDT - Modular Diagnostic Tool. Er wird zur Abstraktion der Steuergeräteparameter sowie zur Visualisierung bereits existenter ODX Dateien verwendet. Es wird gemäß dem ASAM MCD-2D V2.0.1 Standard gearbeitet.

  • Abstraktion von Steuergeräteparametern
  • Visualisierung von ODX Dateien
  • Gemäß ASAM MCD-2D V2.0.1
Systemanforderungen Intel Pentium IV, 2 GHz oder höher 512 MB RAM
Unterstützte Betriebssysteme verfügbar für Windows 2000, XP, Vista & 7
Unterstützte CAN Interfaces CANUSB, CANfox, CANUSBlight, PowerCAN-PCI V1 und V2, PowerCAN-PC104+, PowerCAN-PCI104 V2
Allgemeine Programmstruktur Integriertes Modul zur Ausführung von ODX Services
Unterstützte Standards CANopen, SAE J2534, SAE J1939, ISO 15765 (KWP2000 on CAN) ODX 2.0.1 Zugriff auf Lotus Notes u.a. Datenbanken
Hardware-Treiber verfügbar für Windows 2000, XP, Vista & 7, 8
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